Kreativität

Kinder sind von Natur aus schöpferisch und phantasievoll und lernen mit Freude aus eigenem Antrieb.

In jedem Kind stecken individuelle Fähigkeiten, die erkannt und gefördert werden wollen.

Durch erzwungenes passives Lernverhalten und übermäßigen (passiven) Medienkonsum werden diese kindlichen "Urkräfte" verdrängt. Nur wenn es gelingt, unseren Kindern, die Kreativität zu erhalten, werden sie auch als Erwachsene ihr Leben und die Gesellschaft aktiv gestalten können.

Bei allem Tun steht das Kind mit seinen speziellen Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnissen im Mittelpunkt. Es soll und wird seinen eigenen Weg zum Erreichen der Lernziele des Niedersächsischen Lehrplans finden und lernen, wie es lernen kann.

Der natürliche Lerntrieb soll durch die Möglichkeit zur freien, selbständigen Arbeit erhalten und gefördert werden.

Die natürliche Freude am Lernen und Entdecken soll nicht durch unnötige Einengungen zunichte gemacht ("Schulfrust"), sondern durch geeignete Unterrichtsformen und Bewertungsmaßstäbe als Triebkraft des Lernens erhalten werden ("Schulspaß").

Durch vielfältige Erfolgserlebnisse kann die Leistungsbereitschaft der Kinder erhalten und gefördert werden.

Angst hemmt jede Entwicklung, Angst macht krank. Deshalb ist die angstfreie Erziehung ein Hauptanliegen der Schule.

Praktisches Lernen als handlungs- und Erfahrungsorientiertes Lernen (Lernen mit Kopf, Herz und Hand) geschieht fächerübergreifend und soll im Schulalltag einen festen Platz einnehmen.

Im Sinne einer ganzheitlichen Entwicklung der Kinder soll die Möglichkeit zur Entfaltung von vielfältigen musisch-kreativen Fähigkeiten im Rahmen des Unterrichts und in der Freizeit (Ganztagsschule) geschaffen und mit der Aneignung von Wissen verbunden werden (Bildnerisches und darstellendes Gestalten, Musik, Handwerk).

Alles Bemühen soll darauf gerichtet sein, das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken und auftretende Lernschwierigkeiten mit gezielten Hilfestellungen zu überwinden.